Die Künstlerin über das Projekt

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Video
Paganini PLUS
In einem mitreissenden musikalischen Dialog zwischen der virtuosen Geige von Aloisia Dauer und dem kraftvollen Cello von Estelle Revaz entführt das Programm "Paganini PLUS" die Zuhörer in faszinierende Klangwelten voller Charakter und Poesie. Geschickt vereint es die einzigartigen Klangfarben dieser beiden Streichinstrumente und entführt das Publikum auf eine musikalische Reise, die von der Virtuosität Paganinis bis hin zur slawischen Volksmusik, gepaart mit dem französischen Impressionismus, geprägt ist.
Das Duett Nr. 1 von Paganini für Violine und Cello eröffnet eine Welt voller musikalischer Brillanz und Intimität. Diese meisterhafte Komposition zeigt die virtuose Beherrschung beider Instrumente und bietet ein fesselndes Zusammenspiel zwischen Violine und Cello, das mit dynamischen Kontrasten und melodischen Verwebungen begeistert.
Daran schliesst sich das Duo Nr. 1 für Violine und Cello des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinu an, das 1927 komponiert und von folklorischen Themen inspiriert wurde, kombiniert mit der Erfahrung des Pariser Lebens. Ein typisches Werk voller Nostalgie und Eleganz, das Martinus musikalisches Erbe widerspiegelt.
Im Anschluss folgen einige Sätze aus den "Huit Morceaux, op. 39" von Reinhold Glière, komponiert 1909. Der russische Komponist, ebenfalls ein brillanter Geiger wie Paganini, widmete sein Leben der Musikbildung seines Landes und zeigte gleichzeitig Interesse an den Wurzeln der Volksmusik. Reinhold Glière verlieh seinen Kompositionen stets eine poetische Note, die die Romantik der damaligen Zeit in den Moskauer Salons widerspiegelte.
Den Abschluss bildet das virtuose Werk für Violine und Cello von Zoltán Kodály. Der ungarische Komponist war von der Folklore seines Landes fasziniert und sammelte mit seinem Freund Bela Bartok eine Reihe folkloristischer Themen, die als Grundlage für ihre Kompositionen dienten. Das Duo op. 7 für Violine und Cello von Zoltán Kodály entführt den Hörer in ein für ungarische Zigeuner typisches, feuriges und melancholisches Universum, wobei gelegentlich der Einfluss des französischen Impressionismus zu hören ist, den der Komponist einige Jahre zuvor in Paris entdeckt hatte.
"Paganini PLUS" ist ein Programm voller Leben, Virtuosität und Charme, das dem Publikum ermöglicht, in eine Kultur einzutauchen, die die größten Künstler zum Träumen brachte.
ESTELLE REVAZ
Estelle Revaz tritt regelmäßig in zahlreichen europäischen Ländern, Asiens und Südamerikas auf. Sie ist wiederholt zu Gast bei solch herausragenden Festivals wie dem Gstaad Menuhin Festival, dem Verbier Festival, dem Festival International de Colmar oder auch dem Festival Pablo Casals - mit solch musikalischen Partnern wie Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Alexandra Conunova, Lena Neudauer, Tedi Papavrami, Finghin Collins, François-Frédéric Guy, Cédric Pescia, Pierre Génisson, Ralph Manno oder auch dem Quatuor Sine Nomine.
Ihr Orchester-Repertoire umfasst einen großen Kanon von den Konzerten C.P.E. Bachs bis hin zu den Cello-Konzerten von Gulda oder Ligeti. Die internationale Fachpresse nimmt ihre Live-Auftritte sowie ihre CD-Produktionen jedes Mal hymnisch auf.
Estelle Revaz spielt ein Violoncello von Giovanni Battista Grancino von 1679 und einen Bogen von Jacob Eury (1825), die ihr großzügiger Weise von einer Schweizer Stiftung zur Verfügung gestellt werden.
ALOISIA DAUER
Aloisia Dauer galt sehr früh schon als talentierte Geigerin. Von der Presse wird sie für ihre «feinfühligen Töne und furiose Klangwolken» und ihre Auftritte gelobt. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Universität Mozarteum Salzburg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Ihre musikalische Ausbildung wurde durch ihre Zeit am Music Institute of Chicago und durch Meisterkurse bei renommierten Geigern wie Donald Weilerstein, Ulf Hoelscher, Tanja Becker-Bender und Nicolas Dautricourt ergänzt.
Sie liebt die Kammermusik und trat bereits bei bekannten Festivals weltweit auf wie dem Stellenbosch Chamber Music Festival in Südafrika, dem Salzburger Kammermusikfestival, bei Mendelssohn Summer School Festival in Deutschland und den International Festival Narni in Italien. Als Solistin konzertierte sie mit Dirigenten wie Ernst Kovacic, sowie mit Orchestern wie dem Festival Orchestra Stellenbosch, Mendelssohn Festival Orchestra und Oberschwäbischen Kammerorchester.
Aloisia Dauer spielt eine Geige von Andreas Hudelmayer (London) und einen Bogen von Louis Morizot.
www.aloisiadauer.de