Die Künstlerin über das Projekt

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SEE-ESKAPADEN
Folgen wir Brahms, während es im Sommer zu grünen beginnt! In seinen Aufenthalten am Thunersee komponierte er seine zweite Cellosonate und in Bad Ischl im Seengebiet des österreichischen Salzkammerguts schrieb er seine Klarinettenwerke, die letzten vor seinem Tod. Die Natur faszinierte ihn und inspirierte ihn mit ihren schönsten Seiten...
TRIO WINDOW
Nach und nach bildete sich das Trio Window um den Klarinettisten Damien Bachmann, der bereits regelmäßig mit der Cellistin musizierte? ?Window? gemeint als ein Augenzwinkern in Richtung des Blasinstruments Klarinette, und als Metapher für das Fenster, das vielen Malern lieb und teuer ist, indem es das Auge einlädt, in ferne und poetische Horizonte zu entfliehen. Das Trio Window ist in Europa, aber auch in Asien an Orten wie dem NCPA in Peking, dem Oriental Art Center in Shanghai oder dem Opera House in Guangzhou aufgetreten.
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DAMIEN BACHMANN
Damien Bachmann, geboren in Genf, ist einer der bekanntesten und meistergefeierten Klarinettisten seiner Generation. Er ist Preisträger von mehr als 20 nationalen und internationalen Wettbewerben und auf einigen der grössten Musikszenen Europas und Asien in Erscheinung getreten. Seine Auftritte und Darbietungen werden regelmässig von der Presse gelobt, die ihn als «begnadeten Musiker» bezeichnet, und die ihm «Leichtigkeit und grenzenlose Freiheit des Spiels» zuerkennen. « Er versteht es beispielsweise, eventuell unachtsame Zuhörer nach einigen sanften Noten mit einer fantastischen Fuge wachzurütteln» (24heures, 2017).
Damien Bachmanns künstlerische Entwicklung wird von namhaften und international bekannten Solisten und Professoren, wie François Benda in Basel, Paolo Beltrami in Luzern, Harri Mäki in Helsinki oder auch Michel Westphal, Thomas Friedli und René Meyer in Genf begleitet. Er hat die Gelegenheit, sich mit Andreas Sunden, Wenzel Fuchs und Bernhard Röthlisberger zu perfektionieren. Seit 2018 befindet er sich in der Klasse «Konzert Exam» der Musikhochschule ? Freiburg DE mit Kilian Herold.
Er erhält beispielsweise den 1. Preis der «Cluj International Music Competition for Clarinet 2015», der «First Béla Kovacs International Clarinet Competition» in Ungarn, und des «38e Concours National d?Exécution Musicale» in Riddes, Schweiz. Er gewinnt den Migros Preis und ebenfalls die Preise Friedl-Wald, Schenk, Dienemann, Marescotti, Nicati, Hirschmann und den äusserst bekannten Förderpreis 2016 der Fondation BOG Basel sowie den 2. Preis der Kiefer Hablitzel-Stiftung für Musik 2018.
Damien Bachmann ist als Solist mit den folgenden Orchestern aufgetreten: Sinfonie Orchester Basel, Orchestre de Chambre de Genève, Zürcher Kammerorchester, National Chamber Orchestra of Armenia und ebenfalls mit der Argovia Philarmonic. Als begeisterter Kammermusiker ist er regelmässig von etablierten Künstlern seiner Generation eingeladen, wie beispielsweise von den Pianisten Christian Chamorel, Nikita Mndoyants, Florian Noack und François-Xavier Poizat, dem Violonisten Aleksey Igudesman, den Violoncellisten Lionel Cottet, Estelle Revaz, Christoph Croisé, Astrig Siranossian. Er spielt ebenfalls mit dem Quatuor Ebène, dem Casal Quartet, dem Aviv Quartet, dem Gehrard Quartet, mit dem Quatuor Terpsycordes und dem Quatuor de Genève. Er ist als Solist oder im Rezital in den grossen Sälen in China aufgetreten, wie beispielsweise in Shanghai, Peking oder Guangzhou, weiterhin in der Tonhalle Zürich und in der Victoria Hall Genf, und weiterhin in Frankreich, Deutschland, Südafrika, Tschechien, Rumänien und Ungarn.
Er ist Mitglied der CHAARTS Chamber Artists als Soloklarinette und ist regelmässig eingeladener Künstler vom Orchestre de Chambre de Genève, vom Bayerischen Rundfunk Sinfonieorchester, und weiterhin von den folgenden Orchestern: Orchestre Symphonique de Berne, Orchestre Symphonique de Bâle und Orchestre de la Suisse Italienne.
Da sich die Klarinette für alle Repertoires eignet, hat Damien Bachmann ebenfalls mit Musikern von verschiedener Horizonte gearbeitet. Er hat beispielsweise an mehreren Uraufführungen für Kinder teilgenommen wie z.B. «Sur un arbre perché», 2017 nach einem Vorbild des Pädagogen Jacques-Dalcroze kreiert, oder auch an dem Projekt «Heimat ? Apartment House recomposed» des «collectif pluridisciplinaire Mycelium». Er ist ausserdem Mitgründer und künstlerischer Direktor des Festivals «Puplinge Classique», der im Sommer 2019 seinen 10. Geburtstag gefeiert hat.
CHRISTIAN CHAMOREL
Der Schweizer Pianist Christian CHAMOREL, von der internationalen Presse hochgelobt als "lebhaft und ausdrucksstark" (Diapason) und "perfekter Stylist mit orchestralem Klang" (Classica), ist einer der wenigen Schweizer Pianisten, dessen Karriere über die Landesgrenzen hinausgeht. Sein Konzertrepertoire umfasst sowohl die hochvirtuose solistische Klavierliteratur als auch die intime Welt der Kammermusik. Seine Begeisterung und sein Engagement für die Kammermusik und Liedbegleitung machen ihn zu einem sehr gefragten künstlerischen Partner.
Er ist häufiger Gast bei renommierten Festivals wie zum Beispiel beim Menuhin Festival, beim Musikgipfel von Gstaad in der Schweiz, bei den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, beim Ruhr-Klavierfestival, im Schloss Elmau in Deutschland, bei den Musicales du Golf, bei Lisztomanias, beim Musikfestival von Menton in Frankreich und in der Istituzione Universitaria dei Concerti in Rom. Seine Tourneen führten ihn unter anderem in die USA, nach Kanada, nach China (NCPA in Peking), nach Japan in die Musashino Hall und Kioi Hall in Tokio, in das Konzerthaus Berlin, ins Prinzregententheater München, in die Tonhalle Zürich, in die Wigmore Hall London und in die Victoria Hall in Genf.
Christian Chamorel erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst am Konservatorium Lausanne in der Klasse von Christian Favre und absolvierte dort als Siebzehnjähriger sein Examen mit Auszeichnung. Er setzte dann seine Studien bei Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater in München fort, wo er im Juli 2004 sein Meisterklassendiplom erlangte. Im Mai 2006 legte er sein Solistendiplom an der Musikhochschule Zürich bei Homero Francesch ab.
Ferner ist er Preisträger von mehreren internationalen Wettbewerben ("Gian Battista Viotti" in Vercelli, Beethovenwettbewerb von Wien, Society of Arts of Geneva) und spielt mit berühmten Orchestern wie dem Freiburger Kammerorchester, dem Berner Symphonieorchester, dem Genfer Kammerorchester und den Solisten der Menuhin Academy oder auch den Frankfurter Solisten.
Seine CD-Aufnahmen, die Liszt, Mendelssohn, Franck oder kürzlich Mozart gewidmet sind, wurden von der internationalen Presse hochgelobt, darunter gab es auch zwei Nominierungen für die beste CD des Jahres bei den "International Classical Music Awards".
Zu seinen regelmäßigen musikalischen Partnern gehören die international anerkannten Sängerinnen Marie-Claude Chappuis und Karine Deshayes oder der Bariton Benjamin Appl, sowie das Sine Nomine Quartet, der Pianist Finghin Collins und die Violinistin Rachel Kolly d?Alba.
Christian Chamorel ist ebenfalls künstlerischer Leiter des Festivals ?Mont Musical? in Mont-sur-Lausanne, einem Festival, das vor allem der Kammermusik und dem Liedrepertoire gewidmet ist. Durch seine interessanten Programmgestaltungen konnte schnell ein begeistertes Publikum gewonnen werden.